Das lässt die Haarfarbe strahlen

Hauptsache natürlich – das gilt zum Glück auch für die Trend-Haarfarben im Herbst/Winter 2015. Ich mag es nämlich am liebsten, wenn der Farbton so aussieht, als wäre er so gewachsen. Hier sind die News und Pflege-Tipps für alle Haarfarben:

Blond-Nuancen mit Jung-Effekt

Laut Friseur-Umfrage ist Blond die begehrteste Haarfarbe. Immerhin 60% aller Kundinnen hätten am liebsten helles Haar. Die neuen Herbst-Winter-Trendtöne sind eher goldig als kühl. Denn warmes Blond schmeichelt Frische auf einen blassen Teint. Mit vielen, feinen Strähnchen in zwei bis drei unterschiedlichen Nuancen wirkt die Haarfarbe wie sonnengeküsst und schön natürlich. Spezial-Shampoo für blondes Haar bringt Seidenglanz und intensiviert den Blondton („Redken Blonde Idol Shampoo“, 300 ml).

Blond ist die Königsdisziplin unter den Haarfarben. Deshalb gehört sie nicht in Laien-Hände. Da passiert es nämlich ganz schnell, dass statt dem begehrten Goldton ein Orange oder Grün rauskommt. Ideal für feines Haar ist eine Blondierung, die den natürlichen Lipidgehalt der Haare komplett erhält – im Gegensatz zu anderen, bei denen der Lipidgehalt nach der Blondierung auf 60 % absinkt („Blonde Glam Pure“ in Redken-Salons).

Rot – die begehrteste Herbst-Farbe

Knalliges Rot, das blass macht, ist out. Im Trend: Soft-Rot, wie Zimt und Terracotta, das jeden Teint zum Strahlen bringt und blaue oder grüne Augen noch mehr strahlen lässt. Rotschöpfe verblassen leicht, denn Rot-Pigmente waschen sich extrem schnell aus, weil sie so klein sind. Deshalb ist farbauffrischende Pflege angesagt – mit Shampoo, Spülung und Kur.

Am natürlichsten wirkt es übrigens, wenn man die Augenbrauen passend zur Haarfarbe einfärben lässt. Dann kommt auch niemand auf den Gedanken, dass die Farbe künstlich sein könnte. Und falls der nachwachsende Ansatz stört – auswaschbare Haar-Mascara (z.B. „Medis Sun Glow Hair Mascara Bronze“ oder „Kupfer“, ca. 6 €) mogelt graue Haare weg und überbrückt die Zeit bis zur nächsten Coloration oder Tönung.

Braunes Haar – am besten mit viel Glanz

Denn so wirkt es schön gesund und macht nebenbei auch noch jung. Der Braun-Trend in diesem Herbst: Dunkles Schoko und helles Toffee bringen als Mix optisch mehr Volumen. Der Trend-Ton hat auch einen Namen: Bronde, ein Mix aus Braun und Blond. Hellere Strähnchen für die Kontur schmeicheln Fältchen weg. Kühles Braun (z.B. „Garnier Color Intense 5.0 Samtbraun“, ca. 7 €) passt toll zu hellem Teint und blauen Augen. Wenn die Haarfarbe müde wirkt, frischt eine Tönung sie blitzschnell wieder auf. Der Farbeffekt hält 6-8 Haarwäschen. Ideal ist eine Schaumtönung, weil sie die typischen Nachteile: Tropfen oder verfärbte Kopfhaut vermeidet (z.B. „Goldwell Colorance Soft Color Tönung Goldbraun“, 125 ml ca. 9 €).

Grau – kühle Schönheit mit Mut zur Farbe

Top-Haarstylist Kevin Murphy sagt über diese Haarfarbe: „Der Mut dafür, sei es natürlich oder gefärbt, zeugt von einer starken Persönlichkeit“. Klar, graues Haar ist zu einem modischen Statement avanciert, das Lebenserfahrung und Selbstsicherheit ausstrahlt. Weil diese Haarfarbe oft matt wirkt, ist die richtige Pflege wichtig. Spezielles Shampoo mit Pflege-Wirkstoffen verschönt die Haarfarbe, bringt Glanz und neutralisiert Gelbstich („L’Oréal Serie Expert Silver Shampoo“, 250 ml ca. 8 €). Einmal pro Woche ist Intensiv-Pflege angesagt. Eine Haarkur verleiht grauem und weißem Haar schöne Silberglanz-Reflexe, („Swiss O-Par Haarkur gegen Gelbstich“, 150 ml ca. 3 €).

Neue Farb-Effekte

Übrigens: statt Hauben- oder Folien-Strähnchen ist jetzt eine Freestyle-Technik in Sachen Highlights angesagt.

Bei der „Balayage-Technik“ werden hellere Strähnen – meist ab Augenhöhe in unterschiedlicher Stärke mit einem Pinsel auf das Haar gemalt, dazwischen bleiben dunklere Strähnen frei. Der Effekt: sanfte Übergänge und eine insgesamt weichere Haarfarbe. Weil die Strähnchen nicht am Haaransatz beginnen, muss auch nicht so schnell nachgefärbt werden. Außerdem sorgt diese Technik für Volumen.

Ebenfalls neu ist das sogenannte „Ombré“. Hier wird der untere Teil der Haare aufgehellt. Auch hier muss der Übergang fließend sein. Der Effekt: die Haarfarbe sieht etwas aus wie lange herausgewachsen – nicht jedermanns Sache 😉

Author: thenwo

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